Sie sind hier: Unsere Leistungen > Pädiatrie > Kleingruppen Konzept

Kleingruppen Konzept

8-10 Einheiten (Schulung der Sozio-Emotionalen Kompetenzen) für 3-6 Kinder mit sozio-emotionalen Auffälligkeiten bzw. Störungen in der sozialen Integration, mind. 2 Therapeuten

Ablauf

1. Einheit

Ein Therapeut spricht mit den Eltern und erläutert die Intention dieser Kleingruppe. Es werden Regeln und Ziele, sowie Themeninhalte geklärt. Eltern sollen ihre Ziele und Wünsche für diese Gruppe äußern und auch gerne Themenvorschläge mit einbringen. Raum für Fragen und Antworten sollte gegeben werden.
Der andere Therapeut bespricht selbige Inhalte mit den Kinder und stellt Verhaltensregeln zusammen mit den Kindern auf (auf einem großen Blatt festhalten: bildlich oder schriftlich). Gruppenregeln / nicht mehr als 5 Regeln.

1. Begrüßungsrunde

  • jedes Kind bekommt Redezeit mit Sandsäckchen, sitz auf einem selbst gewählten Teppichstück und bleibt dort auch sitzen, „Gefühlskarten“ als Hilfe zum Ausdrücken von Emotionen

2. Therapeut/innen geben ein Thema für die jeweilige Stunde vor und die Kinder bringen sich zu diesem Thema mit ein

  • Entscheidungen wie das Thema umgesetzt wird passiert in der Kleingruppe mit Unterstützung des Therapeuten  (die Stunde soll gemeinsam mit den Ideen der Kinder gefüllt werden)
  • Therapeut ist nicht der „Animateur“

3. mögliche Themen

  1. Fingermalfarben / großes gemeinsames Bild, Finger- und Handabdrücke, 
  2. Namenschreiben
  3. Spinnennetz
  4. Feuer-Wasser-Sturm
  5. Rollbrettstrasse
  6. Körperbild auf großes Papier auf dem Boden
  7. „Augen zu“ und durch den Raum führen / mit oder ohne Rollbrett
  8. Bausteine: Haus bauen, Turm bauen, Burg, ect.
  9. MKT Elemente am Tisch im Gruppenraum

4. Abschlussrunde (findet jedes Mal zum Anschluss der Therapieeinheit statt)

  • mit Säckchen und Teppichfliese, jedes Kind erzählt am Ende was es heute „gut“ und was es „schlecht“ fand
  • reflektieren der Stunde auf verschiedenen Ebenen (emotional, sozial, persönlich, reflektorisch)

Ziele der Gruppe

  • soziale Integration und Interaktion
  • Redezeiten sollen von allen erfüllt werden
  • auch die Kinder, welche nicht gerne vor einer Gruppe sprechen, sollen die Möglichkeit haben sich in vertrauter Umgebung verbal zu äußern
  • gegenseitige Rücksichtnahme und das „Aufeinander achten“ soll geschult werden
  • Abwarten und sich einbringen / oder zurücknehmen
  • Nähe/ Distanz Verhältnis soll geschult werden
  • Wünsche und Bedürfnisse sollen respektiert und verbalisiert werden

News aus der Praxis

mehr...